PSYCHOSOZIALE BERATUNG - MEDITATION - SELBSTERFAHRUNG
Räume für innere Wandlung, Klarheit und persönliche Entwicklung

MEDITATION & ACHTSAMKEIT


Schweigetage 2026

Tage in Stille und Meditation, an dem Körper, Geist und Herz zur Ruhe finden






Annehmen, was ist 

15. März 2026 / 9-17 Uhr 

„Das Leben annehmen, wie es jetzt gerade ist“ klingt einfach – und ist doch eine der größten existenziellen Herausforderungen. Denn das Leben zeigt sich nicht nur hell, leicht und nährend, sondern auch dunkel, schmerzhaft, widersprüchlich und fordernd.
Dieser Tag in Schweigen und Meditation lädt dazu ein, für einen Tag innezuhalten und dem zu begegnen, was ist. Nicht um etwas zu verändern, zu verbessern oder zu überwinden, sondern um wahrzunehmen und anzuerkennen: So stehe ich jetzt da.

In der Meditation üben wir, den inneren Widerstand für einen Moment loszulassen. Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen dürfen auftauchen, ohne bekämpft zu werden. Annehmen heißt nicht aufzugeben, sondern die Wirklichkeit dieses Augenblicks zu sehen und mit ihr zu sein. Es bedeutet auch nicht, dass alles gut ist oder sein muss, vielmehr, dass ich sehe und annehme, wie es jetzt gerade ist.

Aus diesem Zustand heraus kann Klarheit entstehen, eine innere Bestandsaufnahnme. Und eine ruhige, unaufgeregte Freiheit: von hier aus klar und bewusst weiterzugehen.


Ruhiger Geist, offenes Herz

9. + 10. Mai 2026 / 9-17 Uhr, 9-15 Uhr


📌Es ist auch möglich, an nur 1 Tag teilzunehmen. Frühbucherpreis gilt noch bis Sonntag, 12. April.

Ich setzte meinen Fuß in die Luft - und sie trug.

Dieser Satz der Lyrikerin Hilde Domin zeigt bildhaft, was sein kann, wie man leben kann. In Vertrauen, dass die "Luft" mich trägt, in dem Wissen, dass ich selbst mich tragen kann. Dazu brauchen wir allerdings Ruhe, Präsenz, Stille, die uns zu uns führt und zu dem, was uns wirklich halten und tragen kann. Durch Meditation können wir das Vertrauen, die Sicherheit in uns selbst finden. Im bewussten Verweilen kann sich etwas lösen: Das Herz wird weich. Der Geist wird still. Eine Weite kann entstehen, die nichts fordert und nichts zurückweist. Dies wiederum macht und klarer und durchlässiger für uns selbst und unser Leben. 

Dazu gibt es am 9. & 10. Mai die Gelegenheit. Ich würde mich freuen, dich darin begleiten zu dürfen.

Dem Leben begegnen - sich selbst auf neue Weise erfahren

10. Oktober 2026 / 9-17 Uhr

Es gibt vieles in uns, dem wir im Alltag kaum wirklich begegnen. Wo wir keine Zeit, keine Ruhe finden für Gedanken oder Gefühle und so übergehen und verdrängen wir sie oft. Innere Bewegungen finden keinen Raum. Das alles passiert unbewusst und wir bemerken wir es erst, wenn wir uns unwohl fühlen, psychosomatische Beschwerden haben oder unser Leben aus dem Gleichgewicht kippt. Wir entfernen uns dabei Stück für Stück von dem, was in uns lebendig ist.

Dieser Schweigetag lädt ein, langsamer und stiller zu werden. Sich zu entspannen, um dem, was da ist, wirklich begegnen zu können.

Im Zen sagt man, dass alle Fragen der Welt nur auf eine Frage hinauslaufen: “Wer bin ich?”
An diesem Schweigetag in Meditation üben wir, vom Tun ins Erleben und vom Reagieren ins Wahrnehmen zu kommen. Dabei erfahren wir uns selbst auf eine neue Weise. Wir nehmen uns ungefiltert wahr, abseits von Rollen, Erwartungen und Geschichten, die wir uns erzählen.

Die Meditationsübungen, ua. sitzen in Stille laden dazu ein, dem zu begegnen, was unser Leben gerade ausmacht, selbst wenn wir es gerne anders hätten. Wir wenden uns all dem mit einer Offenheit und möglichst urteilsfreien Haltung zu und ermöglichen uns dadurch, dem Leben in all seiner Lebendigkeit zu begegnen.

Durch dieses Entschleunigen kann sich etwas zeigen, das tiefer liegt: Wir lernen uns neu kennen und begegnen dem Leben in lebendiger Form.



Diese Stille- und Meditationstage laden ein, den äußeren Lärm hinter sich zu lassen und für einige Stunden das Außen ruhen zu lassen. Im Alltag verlieren wir leicht den Kontakt zu uns selbst. Inmitten von Reizflut und ständiger Erreichbarkeit überhören wir den inneren Raum, der Frieden und neue Kraft schenken kann.

Diese Stunden in Stille eröffnen die Möglichkeit, innezuhalten und wahrzunehmen, was gerade wesentlich ist. In der Stille und durch Meditation entsteht ein Raum, in dem wir uns neu ausrichten können - vielleicht etwas Verlorenes wiederfinden oder Neues entdecken.
Begleitet wird der Tag durch Meditationen, leichte Körper- und Atemübungen, kurze Impulse und gemeinsames Schweigen. So entsteht ein innerer Rhythmus, der spürbar macht, was in der Tiefe schon da ist.

Ein Rückzug wie dieser führt in das Erleben des Nicht-Tuns. Dort, wo Stille Raum bekommt, kann Gelassenheit wachsen und ein Gefühl von Verbundenheit entstehen. Wenn wir diesem guten Ort in uns begegnen, erfahren wir uns gegenwärtig und lebendig - als das, was wir im Grunde sind.



Wofür Raum ist:

  • Abschalten von der ständigen Erreichbarkeit
  • Ankommen bei sich selbst
  • Entschleunigen inmitten unserer schnellen Welt
  • Loslassen von Gedanken, Erwartungen, Routinen
  • Verbinden mit dem Inneren und dem, was für dich wichtig ist


Was dich erwartet:

  • Struktur und achtsame Führung durch den gesamten Tag
  • Aktive und stille Meditationen
  • Breathwork / Atem-Gewahrsein / Atemübungen
  • Achtsame Körper- und Wahrnehmungsübungen
  • Ca. zwei Drittel der Zeit gemeinsames Schweigen
  • Meditieren in der Kleingruppe (max. 8 Personen) und unterstützender Gruppenprozess
  • Impulse für deine persönliche Meditationspraxis
  • Die einzelnen Übungsphasen (Sitzen, Liegen und achtsame Körperübungen) dauern selten länger als 30 Minuten

Schau tief in Dein Herz hinein. Höre auf die Stille, es ist eine Stimme darin. Und vergiss eines nicht: Das Leben erfüllt sich durch Sehnsucht, niemals durch Ehrgeiz. Das Leben wird nur durch das Herz glücklich, niemals durch den Kopf. Der Kopf erschafft Wissenschaften und Technologien, das Herz verschenkt die höchsten Werte: Liebe, Wahrheit, Freiheit und das Glückselige. Ein Leben ohne diese Werte ist wertlos.“ (Osho)



📌 Es braucht keine Vorerfahrung - nur die Bereitschaft, sich neugierig auf die Stille einzulassen.

Gerne können Sie einen Telefontermin vereinbaren um Fragen zu klären.



Leitung: Alexandra Friewald
Meditations- und Achtsamkeitstrainerin



Mein Zugang zu Meditation: 

Als mich vor ca. 10 Jahren ein Burnout zum ersten Mal in meinem Leben der Meditation näher brachte, hab ich da schon die Kraft und Wirkung verspürt. Ich spürte nach 7 intensiven Einstiegstagen, die ich bei meinen Meditationslehrern Marion und Bernhard Hötzel verbrachte, wieder mehr Klarheit, fühlte mich lebendiger, geerdet, ohne dass sich im Außen etwas verändert hatte. Von da an wusste ich, das ist ab nun Teil meines Weges. Ich hatte vorher keine Ahnung davon, dass mit Meditation Selbsterkenntnis und tiefe Persönlichkeitsarbeit möglich ist.

Seither ist Meditation für mich ein Prozess des Bewusstwerdens geworden: ein besserer Umgang mit mir und meinem Leben, mehr Leichtigkeit im Alltag und eine tiefere Zufriedenheit und Lebensfreude. Für mich es zur besten Möglichkeit geworden, mich selbst zu regulieren. Es hilft mir, mich immer wieder einzusammeln und zu zentrieren und mich gut mit Menschen verbinden zu können.

Mittlerweile konnte ich jahrelang Erfahrungen mit verschiedensten Meditationstechniken sammeln, mit Schweigeretreats, Dunkelretreat und MBSR-Achtsamkeitstraining und einem intensiven Ausbildungs-Jahrestraining. Mein Zugang ist nicht religiös, aber auch nicht rein säkular. Meine Erfahrung ist, dass wenn wir diesen Raum in uns öffnen sich noch etwas Größeres zeigt. Wie auch immer man das für sich einordnet, ist es doch etwas Spirituelles und geheimnisvoll Mysterisches. Es erzeugt Weite in mir und die Tiefe, nach der ich mich sehne.

Es ist ein Prozess, ein Übungsweg, der mir manchmal ganz leicht und manchmal schwer fällt. Es erfüllt mich mit Sinn und Freude, dies mit Menschen zu teilen und sie in ihren eigenen Erlebnissen und ihrem ganz persönlichen Erfahrungsraum begleiten zu können.


ORT:
TRaum 14, Hauptstraße 29, 1140 Wien
Raum Universum im 2. OG, Haupteingang vorne

Erreichbar:
S-Bahn-Linie S50 (Station Hadersdorf)  - ein paar Gehminuten
Buslinie 50A bzw. 451 aus Richtung Hütteldorf (U4 Station Hütteldorf), Purkersdorf
Parken mit dem Auto ist in der nahen Umgebung gut möglich 








BEITRAG:
inkl. vegetarischer Mittagspausenverpflegung, selbstgebackenen Kuchen, Früchte, Tee, auf Wunsch nach dem Mittagessen Kaffee


1 Meditations-Schweige-Tag
Beitrag: 170 €
Frühbucherpreis bei Anmeldung bis 4 Wochen vor Beginn: 155 € 


2 Meditations-Schweige-Tage

Beitrag: 320 €
Frühbucherpreis bei Anmeldung bis 4 Wochen vor Beginn: 295 € 


ANMELDUNG UND INFO:

kontakt@alexandra-friewald.at
+43 (0)670 559 6164
www.alexandrafriewald.at


📌Die Kurse finden ab 4 Teilnehmer statt.

📌Organisatorisches:

  • Ankommen und Teetrinken zwischen 8:30 und 8:50 - wir beginnen um 9:00 Uhr
  • Bequeme Kleidung (am besten in Schichten, da die Aktivitäten wechseln) und eine warme Jacke für die Gehmeditation im Garten
  • Socken/Hausschuhe
  • Decken, Meditationskissen und dünne Yogamatten sind vorhanden – wenn gewünscht, kann man gerne auch Eigenes mitbringen – warme Decke, evtl. ein Kissen für den Kopf, eigenes Meditationskissen
  • Bei Problemen mit Rücken, Knie ect. kann man die Sitzmeditationen auch am Stuhl sitzend durchführen